Fossiliensammlung Knecht - Fossil Collection Knecht

Stratigraphisches Profil der Herznacher Mine english | deutsch

Sehen Sie Bilder unsere FossiliensammlungAnfrage zu der Fossiliensammlung
Reichhaltiges palaeontologisches Material der Geologischen Sammlung

Ammoniten - unbekannte Wesen?
Fossilien - Geschichte der Ammonitenforschung
Die Stellung der Ammonoideen
Das Vorkommen eines Brutgehäuses bei Argonauta
Nomenklatur und Taxonomie der Ammonoideen
Externe Merkmale der Ammoniden
Mollusken - Abrasion
Sepien - Kalmare - Octopoden
Conellen - auf Steinkernen von Ammonoiden
Gehäuseanomalien - kranke Formen
Parasitismus & Krankheiten
Fehlende Skulptur der inneren Schalenlamellen
Der Sypho
Die Septen - der septale Mantel

 

Inserate Basel - Gratis Inserate aus der Region Basel - Inserate Gratis Aufgeben


Es wurde durch die Herren Ing. Frei und Bühler vom rein petrographischen und wirtschaftlichen Standpunkt aus aufgenommen (Eisengehalt). Nachdem dann jedoch die Anwesenheit dieser oder jener Spezies in einem bestimmten Niveau erkannt worden war, konnten die einzelnen petrographisch abgetrennten Schichten auch dieser oder jener Stufe und Zone zugeordnet werden.


Um nicht immer die mehr oder weniger lange Benennung der einzelnen Niveaus wiederholen zu müssen, haben wir die Unterteilungen A bis G eingeführt. Sie entsprechen Stufen, Unterstufen oder Zonen, die sich jeweils nach ihrer Fauna unterscheiden.


So konnte dank der Anwesenheit von Macrocephalites die Basis des Niveaus B (Bt) der gleichen Zone wie A zugeordnet werden, die ihrerseits jedoch nicht ausgebeutet wird.


Die Schicht B7 (Leitschicht) enthält Reineckeia anceps, während die darunterliegende untere Erzbank (B2-B(i) durch andere Reineckeidae charakterisiert wird, die wir ebenfalls dem gleichen Niveau zuordnen.
Der obere Teil des Niveaus C (C2 = Schutzschicht und C3) ist die Zone mit Peltoceras athleta. Die Schicht C1 (oberes Erzlager) enthält noch keine solchen, hingegen eine Zone mit Erymnoceras an ihrer Basis und eine andere mit Collotia etwas über der Mitte. Wir machen daraus die Basis der Zone mit Peltoceras athleta.


Die drei Unterabteilungen des Oxfordien (D, E, F) sind bereits rein petrographisch erkennbar.

Das Niveau D2 (harter, brauner Eisenoolith-Kalk) ist von L. Rollier dem obern Callovien zugeordnet worden. Die Cardioceratidae sind darin häufig, jedoch erkannte dieser Forscher darin nur Cardioceras flexi-costatum Phil, sp., eine Spezies, die ziemlich schlecht bekannt ist. In Wirklichkeit handelt es sich um eine ganze Gruppe von Quenstedticeras mit typischen Quenstedticeras Lamberti. Es kann sich hier somit nur um das untere Oxfordien handeln.

Sammeln Sie Fossilien und möchten Ihre Sammlung erweitern?
Wir verkaufen unsere.

Senden Sie bitte eine Anfrage und wir kontaktieren Sie unverbindlich!

» Anfrage senden  


Das mergelige Niveau E enthält vor allem gequetschte Ammoniten; hin und wieder finden sich gute Bruchstücke, die man jedoch von Quenstedticeras Mariae d'Orb. nicht abtrennen kann; es handelt sich wohl sicherlich um mittleres Oxfordien.


Die Zone mit Cardioceras cordatum (F) mit ihrer reichlichen Fauna ist durch Herrn Ing. Frei auf Grund von verschiedenen Arten von Cardioceras dreigeteilt worden.
Es ist nicht angezeigt, auf Einzelheiten des untern Argovien einzutreten. Dieses erscheint im Bergwerk nur dort, wo sich Bruchschollen (Pingen) einstellen.


Die stratigraphische Zuordnung der verschiedenen durch die Mineure unterschiedenen Niveaus wurden von mir seit 1940 gemacht. Im Laufe der vorliegenden palaeontologischen Studie sind sie dann bestätigt und noch verfeinert worden.


Im Anschluss an die Faunenbeschreibung werden wir nochmals auf die feinere stratigraphische Unterteilung, wie sie sich in der Herznacher Mine darbietet, zurückkommen.




Herznacher Mine - Fossiliensammlung - Verkauf von Fossilien - Fossilien - Faunenbeschreibung - palaeontologisches Material


Glossar der Fachbegriffe
A B C D E F G H I K L M N O P R S T U V Z
Die Eisen- und Manganerze der Schweiz
Stratigraphisches Profil der Herznacher Mine
Mineralparagenesen im Schweizer Jura
Synökologische Interaktionen
Die Stammesgeschichte der Ammonoideen: 350 Millionen Jahre Erfolgskurs
Mineralien in guten Kristallen im Schweizer Jura
Verletzungen am Gehäuse und dem Mundsaumepithel
Das "Fastigatus-Problem"
Das Gehäuse als hydrostatischer Apparat

 

Webdesign Wien Homestage - Webpromotion WienÖsterreich - www.homestage.at



Crustueea | Mollusca | Mesonautilidae | Nautilus (Paracenoceras) |
Mineralogie des Schweizer Juras - Literaturverzeichnis | Sitemap | Impressum
© 2005 - Ein Projekt von Masterhomepage - Basel