Fossiliensammlung Knecht - Fossil Collection Knecht

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Reichhaltiges palaeontologisches Material der Geologischen Sammlung

Ammoniten - unbekannte Wesen?
Fossilien - Geschichte der Ammonitenforschung
Die Stellung der Ammonoideen
Das Vorkommen eines Brutgehäuses bei Argonauta
Nomenklatur und Taxonomie der Ammonoideen
Externe Merkmale der Ammoniden
Mollusken - Abrasion
Sepien - Kalmare - Octopoden
Conellen - auf Steinkernen von Ammonoiden
Gehäuseanomalien - kranke Formen
Parasitismus & Krankheiten
Fehlende Skulptur der inneren Schalenlamellen
Der Sypho
Die Septen - der septale Mantel

 

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Im Frühjahr 1941 wurde ich von der Studiengesellschaft für die Nutzbarmachung schweizerischer Erzlagerstatten, bzw. deren Geschäftsleiter, Herrn Dr. H. Fehlmann, Bern, beauftragt, die Fauna des Bergwerkes von Herznach wissenschaftlich zu bearbeiten und zu beschreiben.

Seit etlichen Jahren (etwa seit 1936) ist von der Verwaltung des Bergwerks ein reichhaltiges palaeontologisches Material der Geologischen Sammlung der ETH nach Zürich gesandt worden.
Seit dem Jahre 1941 haben wir einen grossen Teil unserer Ferien der Präparation und der Bearbeitung der Fauna von Herznach gewidmet. Da das Material ausserordentlich umfangreich war, hat das Manuskript sowohl hinsichtlich Text, wie auch was die Illustrationen anbelangt, unvorhergesehene Ausmasse angenommen.


Schon vor einigen Jahren hat mich Herr Dr. Fehlmann angefragt, ob es nicht möglich wäre, das Manuskript oder doch wenigstens einen Teil davon bereits zu publizieren.

Da ich indessen hoffte, die Studie über die Cephalopoden im Jahre 1949 beendigen zu können, sah ich damals davon ab. Doch wurde dies durch die Erkrankung meines Kollegen, Herrn Prof. Dr. R. Staub, vereitelt, da ich ihn während zwei aufeinanderfolgenden Semestern zu vertreten hatte. Während dieser Zeit war es mir kaum möglich, mich auch nur einige Stunden wöchentlich dieser Arbeit zu widmen.

Erst auf die dringende Anfrage von Herrn Dr. H. Fehlmann habe ich mich dann entschlossen, einen Teil des ausgearbeiteten Manuskriptes in Druck zu geben, das ein zusammenhängendes Ganzes darstellt. Immerhin sind gewisse Ammoniten-Familien, wie die Cardioceratidae und die Perisphinctidae noch nicht oder doch erst sehr lückenhaft bearbeitet, obwohl wir auch hievon ein reiches Material besitzen.

Eine andere Familie, die Macrocephalitidae, ist ebenfalls einem folgenden Band zugewiesen worden, obwohl diese bereits seit einigen Jahren bearbeitet sind. Wir haben es indessen vorgezogen, hier noch die Aspidoceratidae folgen zu lassen, da diese in Herznach von grösserer Bedeutung sind.

Herr Dr. H. Fehlmann ließ uns bei der Behandlung des Themas nicht vollkommene Freiheit, sondern wünschte, dass dabei folgende Bedingungen erfüllt würden:

1. Die Monographie wird in deutscher Sprache gedruckt. Dies hat die Fertigstellung des Manuskriptes erschwert und verzögert, da ich dieses französisch abgefasst hatte. Es wurde dann von einem unserer Assistenten, Herrn Dr. W. Iten, übersetzt und hernach noch von einem andern Assistenten, R. Hantke, durchgesehen und mit dem Original verglichen. Diese verschiedenen Operationen erforderten ziemlich viel Zeit. Doch hoffen wir, dass der deutsche Text unsere französische Abfassung gut wiedergibt.

2. Es werden, je nach der Häufigkeit des bearbeiteten Materials, für die folgenden Institute spezielle Sammlungen zusammengestellt: Bergwerk Herznach (für die Schaffung eines künftigen Museums in Herznach oder
das Heimatmuseum in Aarau, sowie für die Schweizer Universitäten: Basel, Bern, Fribourg, Geneve, Lausanne, Neuchätel und Zürich.

3. Die Originale aus der Sammlung des Bergwerks Herznach verbleiben in der Geol. Sammlung der ETH in Zürich, um so eine Zerstreuung oder gar einen Verlust dieser Stücke zu verhindern.


Während der Frühlingsferien 1944 und 1945 hat uns der Präsident des Schweizerischen Schulrates, Herr Prof. Dr. A. Rohn, in Herrn Dr. R. Brunnschweiler einen sehr guten Zeichner zur Verfügung gestellt. Ihm verdanken wir den grössten Teil unserer Zeichnungen. Auch später hat uns Herr Dr. Brunnschweiler Skizzen von Formen aus der Familie der Oppelidae angefertigt.

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Daneben enthielt auch das Manuskript von L. Rollier zahlreiche Zeichnungen von Herznacher Stücken, die wir ebenfalls reproduzierten. Später, als Herr Dr. Brunnschweiler nicht mehr am Institut weilte, haben wir dann unsere Fossilstücke meist photographiert, womit wir Herrn Dr. W. Iten betrauten.


Sehr zu Dank verpflichtet sind wir auch Herrn Ad. Frei, dem ehemaligen Betriebsleiter des Bergwerks. Mit seiner Hilfe gelang es uns, zahlreiche auf der Halde isoliert aufgefundene Exemplare stratigraphisch einzupassen. Es ist vor allem seiner einzigartigen Kenntnis der verschiedenen Schichten zuzuschreiben, die es uns ermöglichte, die einzelnen Oolith-Niveaux des Callovien, die sich nicht immer leicht auseinanderhalten lassen, wiederzuerkennen.

Dank seiner Mithilfe gelang es uns, auch alte Fossilstücke aus den Sammlungen von L. Rollier und der ETH zu horizontieren.
So mag nun die vorliegende Monographie vor allem zwei Aufgaben erfüllen:


Den Wissenschafter mag sie in die Formenfülle dieser Fricktaler Fundstätte einführen und ihm hinsichtlich Zusammensetzung und stratigraphischer Verbreitung manche Aufschlüsse vermitteln.
Doch möchte sie auch all jenen, die in diesen Schichten Fossilstücke sammeln, dienen. Ihnen soll sie bei der Bestimmung mittels der umfangreichen Illustrationen helfen.

Diese beiden Gesichtspunkte ergänzen sich nicht notwendigerweise. Im ersten Fall hätte es wohl genügt, unsere Formen einfach früheren Beschreibungen und Abbildungen zuzuweisen und hier, um den Palaeontologen zufriedenzustellen, lediglich ihre Anwesenheit zu erwähnen. Doch so wäre es dem Laien unmöglich, seine gesammelten Exemplare zu bestimmen, und dadurch wäre ein Ziel unserer Arbeit nicht erreicht worden. Deshalb haben wir auch so reichlich Illustrationen beigefügt, um eine Art in allen Ansichten und aus allen Niveaux, wo sie aufgefunden wurde, zu zeigen.


Gewisse Familien haben dabei tatsächlich eine fast unglaubliche Fülle gezeigt; jede hätte beinahe eine eigene Monographie ergeben, die eigentlich einzeln erscheinen sollten, so vor allem die Oppelidae, die Reineckeidae und die Aspidoceratidae.
Es ist uns eine angenehme Pflicht, vor allem Herrn Dr. H. Fehlmann, der diese Arbeit angeregt hatte und ihr während ihrer Entstehung stets lebhaftes Interesse entgegenbrachte, recht herzlich zu danken.
Herrn Prof. Dr. A. Rohn, dem ehemaligen Präsidenten des Schweizerischen Schulrates, danken wir, dass er uns in Herrn Dr. R. Brunnschweiler einen tüchtigen Zeichner zur Verfügung gestellt hat. Auch ihm gebührt unser bester Dank.


Das Personal des Bergwerks, vor allem die Herren Ing. Ad. Frei, Ing. Bühler und Verwalter Knecht, haben uns wertvolle Dienste erwiesen. Ihnen schulden wir aufrichtigen Dank.


Abschließend richtet sich unser Dank auch an die Assistenten, Herrn Dr. W. Iten, R. Hantke, Dr. H. Weiss, die uns, sei es bei der Redaktion, sei es durch Mithilfe bei den Photos und Textfiguren, geholfen haben.






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