Fossiliensammlung Knecht - Fossil Collection Knecht

Die Ammoniten sind etwa zeitgleich mit den Dinosaurieren vor ungefähr 65 Millionen Jahren ausgestorben. english | deutsch

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Ammoniten - unbekannte Wesen?

Ammoniten - unbekannte Wesen?
Fossilien - Geschichte der Ammonitenforschung
Die Stellung der Ammonoideen
Das Vorkommen eines Brutgehäuses bei Argonauta
Nomenklatur und Taxonomie der Ammonoideen
Externe Merkmale der Ammoniden
Mollusken - Abrasion
Sepien - Kalmare - Octopoden
Conellen - auf Steinkernen von Ammonoiden
Gehäuseanomalien - kranke Formen
Parasitismus & Krankheiten
Fehlende Skulptur der inneren Schalenlamellen
Der Sypho
Die Septen - der septale Mantel

 

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Die Ammoniten sind etwa zeitgleich mit den Dinosaurieren vor ungefähr 65 Millionen Jahren ausgestorben. Daher stützt sich unsere heutige Kenntnis ausschließlich auf ihre fossilen Überreste. Da Weichkörperanteile im Normalfall nach dem Tod der Tiere rasch verwesen oder durch Fäulnisprozesse zerstört werden, sind vor allem mineralische Hartteile in den Absatzgesteinen (Sedimenten) überliefert. Von den Dinosaurieren, die als landlebende Wirbeltiere ein mineralisches Innenskelett besaßen, haben sich Knochen und Zähne erhalten, von den Ammoniten, die als ehemalige Weichtiere wie die Schnecken und Muscheln nicht über ein stabiles Innenskelett verfügten, finden wir deshalb vorwiegend ihre kalkschaligen Gehäuse.

Entsprechend ihrem Lebensraum Meer sind fossile Ammoniten-Gehäuse in marinen Sedimentgesteinen enthalten, die oft durch spätere Bewegungen der sich ständig wandelnden Erdkruste, zum Teil im Zusammenhang mit Gebirgsbildungen, in den für uns zugänglichen Festlandsbereich gehoben wurden. Die Dinosaurier-Reste kommen hingegen meistens in Absatzgesteinen des ehemaligen Festlandes wie Küsten-, Höhlen-, See- oder Flußablagerungen vor.

Ammoniten, die in die unmittelbare Verwandtschaft der Tintenfische gehörten, werden oft fälschlicherweise mit Schnecken verwechselt. Auch bei den Gehäusen heute lebender Weichtiere (= Conchilien) unterscheidet der allgemeine Sprachgebrauch oft nur unzureichend zwischen den verschiedenen Gruppen und fasst zum Teil alle aquatisch lebenden Kalkschalen als "Muscheln" zusammen.

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Zwischen den Gehäusen von Muscheln, Schnecken, Kopffüßern (= Tintenfischen) und anderen Weichtiergruppen bestehen aber gravierende Unterschiede. Unter den heute existierenden Tintenfischen besitzt das in tieferen Gewässern des tropischen Pazifiks lebende Perlboot (Nautilus) ein Gehäuse, das dem der Ammoniten am ähnlichsten ist.

Während Muscheln ein doppelklappiges Gehäuse haben, deren beide Schalenhälften mit einem Scharnier (Schloß) beweglich verbunden sind, besteht das Gehäuse der Schnecken und Kopffüßer stets aus einer einteiligen Röhre. Schnecken und Kopffüßer bevorzugen dabei zwar beide spiralförmige Gehäuse, was leicht zu Verwechslungen führt, unterscheiden sich aber, wenn wir von einigen speziellen Sonderentwicklungen absehen, vor allem durch folgende Merkmale:

Schnecken
Gehäuse asymmetrisch, überwiegend in Form einer Raumspirale.
Das gesamte Gehäuse wird als Wohnröhre genutzt.

Werden ältere Gehäuseabschnitte nicht mehr genutzt, erfolgt vereinzelt eine Abkapselung durch eine geschlossene Trennwand.


Ammoniten
Gehäuse symmetrisch, überwiegend in Form einer Planspirale.
Gehäuse intern gekammert. Nur der vorderste Abschnitt dient als Wohnkammer.


Alle Gehäusekammern sind durch einen organischen Kanal (Sipho), der die Kammerscheidewände durchsticht, miteinander
verbunden.

Ammoniten - Dinosaurier - Ammoniten-Gehäuse - Schnecken - Perlboot - Nautilus - Kopffüßer - Raumspirale - Planspirale - organischen Kanal

 

 


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Stratigraphisches Profil der Herznacher Mine
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Synökologische Interaktionen
Die Stammesgeschichte der Ammonoideen: 350 Millionen Jahre Erfolgskurs
Mineralien in guten Kristallen im Schweizer Jura
Verletzungen am Gehäuse und dem Mundsaumepithel
Das "Fastigatus-Problem"
Das Gehäuse als hydrostatischer Apparat

 

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